Freudenstädter Selbsthilfeprojekt
    Freudenstädter Selbsthilfeprojekt                                                    

Konzept

Konzept:

Unter dem Motto" Mitwissen, Mitentscheiden, Miterleben, Mittun" möchten wir ein ambulantes Selbsthilfeprojekt ins Leben rufen, das durch die Merkmale einer vollzogenen sozialen Inklusion geprägt ist und ehrenamtliches Engagement und Elemente aus der professionellen sozialen Begleitung „unter einen Hut" bringen möchte.

 

Soziale Inklusion verstehen wir als ein sozial ethisch begründetes Recht zur Teilhabe, das sich auf alle Lebensbereiche bezieht.

Unterschiede und Abweichungen von der Norm werden bewusst wahrgenommen, jedoch als Merkmale der Lebensvielfalt gedeutet. Bei der Inklusion geht es nicht darum, dass der behinderte Mensch die Normalität erfüllt, sondern darum, dass die Gesellschaft diesem Menschen hilft, solche Bedingungen für sich zu arrangieren, unter denen er seine besonderen Eigenschaften einbringen kann.

 

Unser Projekt soll die Merkmale eines integrierten professionellen Hilfesystems mit einem bürgerlichen Engagement vermengen und dadurch einer zu starken Professionalisierung (Operationalisierung, Verpreislichung, usw.) entgegenwirken.

Es geht uns nicht nur um objektiv verstandene Inklusion/ Teilhabe der Nutzer, sondern darüber hinaus um eine aktive Gestaltung und Kreieren solche Lebensbedingungen, die der Akzeptanz des Menschen in seiner Individualität förderlich sind und die bei den Nutzern die Entwicklung des Zugehörigkeitsgefühls ermöglichen.

 

Den Bereich „Betreuung" verstehen wir als vorübergehende, motivierende, begleitende und fürsorgliche Unterstützung, die nach den persönlichen Zielen des Nutzers ausgerichtet ist. Dies bedeutet für uns, dass die am Projekt beteiligten Personen durch eine gegenseitige Unterstützung und notwendige professionelle Begleitung solche Kompetenzen entwickeln können, die es ihnen ermöglichen, prospektiv (in der Zukunft) mit Schwierigkeiten adäquat und weitgehend selbständig umzugehen.

 

Auf dem Wirkungsfeld „Beschäftigung" möchten wir eine Tätigkeit vermitteln oder anbieten, die den Nutzern die Freude am Beschäftigtsein vermittelt, Selbsterfahrung und Selbstfindung anleitet und eine Selbstentfaltung oder Weiterentwicklung anregt.

 

Ferner möchten wir solche Tätigkeitsangebote vermitteln, die eine Reha - Funktion erfüllen und Testen von folgenden Kompetenzen ermöglichen:

  • Körperliche bzw. psychische Belastbarkeit

  • Alltagstauglichkeit

  • Soziale Kompetenzen/ Gemeinschaftstauglichkeit

 

Die Zielsetzung im Bereich „Begegnung" ist mit unserer Absicht verbunden, den Nutzern soziale Akzeptanz und Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln.

Wir möchten Begegnungsangebote ins Leben rufen, an denen sich Menschen mit und ohne Behinderung treffen und gemeinsam etwas unternehmen können.

 

Unser Selbsthilfeprojekt soll die ambulanten Begleitungsformen aus dem Schatten der Komplementarität der stationären Versorgung führen.

Die ambulante soziale Begleitung (Betreuung) sollte nach unserem Verständnis ihre eigene Zielsetzung verfolgen, die sich aus der aktuellen Lebenssituation des Nutzers ergibt und auf Aktivierung seiner eigenen Ressourcen abzielt.

Festigung bzw. Stabilisierung der Effekte einer vorangegangenen stationären Betreuung/ Behandlung sehen wir in diesem Sinne lediglich als eine Teilaufgabe an.

 

 

 

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